• Im Sommer: eine Runde Stadt-Land-Fluss

    Radeln und wandern an der mächtigen Donau, Geschichte und Geschichten aus 2000 Jahren erleben – Stadt und Landkreis Regensburg laden zum Aktivurlaub zwischen Natur und Kultur

Eine Stadt mit R, ein Fluss mit D und dann ist da noch das herrliche Landschaftskino, das mal mit alpiner, mediterraner oder urbayerischer Szenerie daherkommt. Die Stadt Regensburg und ihr Landkreis, durch die mächtige Donau wie durch ein glitzerndes Band verwoben, erwecken das Kinderspiel „Stadt-Land-Fluss“ zu echtem Leben: Hier trifft eine UNESCO-Welterbestadt mit ihrer zweitausendjährigen Geschichte auf idyllische Flusstäler, die gerade im Sommer fürs Radeln und Wandern wie gemacht sind.

Ravenna, Prag, Norditalien oder doch Bayern? Wer durch Regensburg spaziert, reist durch die Jahrhunderte – und auch gleich durch halb Europa. Der Regensburger Dom St. Peter, Bayerns einzige gotische Kathedrale, beeindruckt nicht nur mit seinen weit sichtbaren Türmen und den farbenprächtigen Glasfenstern, er ruft mit der einst von oberitalienischen Bauleuten errichteten Allerheiligenkapelle auch Erinnerungen an Ravenna wach. Die Steinerne Brücke, Vorbild der berühmten Prager Karlsbrücke, galt im Mittelalter gar als echtes Weltwunder: Sie wurde in nur elf Jahren erbaut und verbindet mit ihren imposanten steinernen Rundbögen über der Donau noch heute die historische Altstadt mit dem idyllischen Stadtteil Stadtamhof.

Am besten entdeckt man Regensburgs bedeutende Wahrzeichen, die Patrizierhäuser und Geschlechtertürme, die engen Gassen und weiten Plätze übrigens im Rahmen einer Stadtführung. Unter dem Motto “Eine historische Stadt erleben” geht es durch die Altstadt, wo sich nicht nur das Flair der „nördlichsten Stadt Italiens“ voll entfaltet, sondern auch Geschichte und Geschichten aus 2000 Jahren lebendig werden. Besonders tief in die Historie eintauchen kann man auch im Besucherzentrum Welterbe. Hier entwickelt sich Regensburg anhand von Exponaten, interaktiven Spielstationen und Medieninstallationen vom Römerlager zur politischen Weltbühne und internationalen Handelsmetropole des Mittelalters und schließlich zur modernen Stadt. Und in der locken zahlreiche individuelle Läden und bayerische Kultgeschäfte zum Shopping vor historischer Kulisse.

Zur Entspannung nach dem Einkaufsbummel bieten sich dann Regensburgs “Grüne Oasen”  an. Auch in der Welterbestadt ist die Zeit schließlich nicht stehen geblieben: Wo früher wuchtige Befestigungsanlagen standen, ziehen sich heute Alleen und Parks um die Altstadt. Bei einem Spaziergang entlang des Alleengürtels gibt es also einiges zu entdecken – zum Beispiel den Herzogspark. Er diente im Mittelalter als Stadtmauerumfriedung und besticht heute vor allem durch seine Verbindung von architektonisch wertvollen Denkmälern und liebevoll angelegten Gärten. Der Regensburger Stadtpark hat sich derweil vom alten Steinbruch und Friedhof zum größten Naherholungsgebiet gemausert. Kulturinteressierte besuchen hier eines der zahlreichen Museen der Stadt, alle anderen relaxen im Schatten der großen Lindenbäume.

Stadt-Land-Fluss-Erlebnis vor den Toren Regensburgs

Wer das Stadt-Land-Fluss-Erlebnis noch intensiver auskosten möchte, schwingt sich am besten aufs Rad oder wandert durch verträumte Landschaften zu den kulturellen Höhepunkten des Regensburger Landes. Ein Geheimtipp unter den Touren ist zum Beispiel der naturnahe, von Felsen umrahmte Schwarze Laber-Rad- und Wanderweg westlich von Regensburg: In unzähligen Windungen schlängelt sich der Fluss durch die mal alpin und dann wieder mediterran anmutende Juralandschaft vorbei an Burgruinen, alten Mühlen und Biergärten. Malerische Märkte und Dörfer säumen die Ufer der Schwarzen Laber und dank der guten Bahnanbindung entlang der Strecke gelangen Wanderer und Radler schnell wieder an den Ausgangspunkt zurück.

Für Radfahrer, die den Sommer möglichst ruhig angehen wollen, empfehlen sich auch der Große Laber-Radweg, der durch die weiten Kornfelder des Gäubodens im Süden von Regensburg verläuft, oder der Falkenstein-Radweg – ganz ohne große Steigungen. Letzterer zieht sich weit abseits des Straßenverkehrs auf der ehemaligen Bahntrasse des Falkensteiner Bockerls durch sauerstoffreiche Waldpassagen und die sattgrünen Wiesenlandschaften des Vorderen Bayerischen Waldes hinauf in den Luftkurort Falkenstein. Imposante Felswände, eine tolle Naturkulisse und historische Bahnrelikte sorgen dafür, dass es auf der familienfreundlichen Strecke nie langweilig wird. Und wenn unterwegs einmal die Puste ausgeht, laden schön gestaltete Rastplätze mit Erlebnisstationen zur gemütlichen Radler-Jause ein. Besonders praktisch: Ein saisonaler Radlbus bietet an Wochenenden und in den Ferien Transfer.

Wer dagegen lieber per Pedes unterwegs ist, der findet vor den Toren Regensburgs auch ein weitverzweigtes und vielseitiges Netz aus Wanderwegen. So begeistert der Qualitätsweg Jurasteig mit seiner herrlichen Naturkulisse, die Regensburger Burgensteige entführen auf den Spuren einer längst vergangenen Zeit zu mittelalterlichen Burganlagen und entlang des Donaupanoramaweges reihen sich geschichtsträchtige Höhepunkte wie Perlen an einer Kette. Der Bedeutendste unter ihnen ist sicherlich König Ludwigs Walhalla, der deutsche Ruhmestempel nach antikem Vorbild, der majestätisch und weithin sichtbar bei Donaustauf auf den grünen Anhöhen hoch über der Donau thront.

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Titelbild: © Katja Fouad-Vollmer

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