• Winter-Aha in Regensburg

    Ob Geschichte, Natur oder Kultur – die bayerische UNESCO-Welterbestadt hält so manche Überraschung bereit

Der Morgentau glitzert in den Bäumen, träge fließt die Donau dahin. Die Wintersonne bricht in den Glasfenstern des Doms in tausend Farben, ein beinahe 2000 Jahre alter Zeitzeuge versteckt sich in einem Parkhaus: Echte Aha-Erlebnisse gibt es im UNESCO-Welterbe Regensburg viele – in diesem Winter sogar im doppelten Sinn. Denn in Corona-Zeiten kümmert sich die Stadt mit Abstandsregeln, ausgefeilten Hygienekonzepten und Alltagsmasken (A-H-A) um den besonderen Schutz ihrer Gäste.

Wer durch 2000 Jahre Geschichte spaziert, kann naturgemäß viel entdecken – von Meisterwerken der mittelalterlichen Baukunst bis zum römischen Legionslager, vom Renaissancegarten bis zur zeitgenössischen Salongalerie. Beginnen sollte man einen Städtetrip nach Regensburg aber immer mit den beiden bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt.

Corona-Hinweis
„Sobald sich die aktuelle Lage beruhigt hat und das Reisen wieder erlaubt ist, freuen wir uns Sie in Regensburg begrüßen zu können! Bis dahin holen Sie sich schon mal vorab Inspiration für Ihre Städtereise in die UNESCO Welterbestadt! Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich auf!“

Regensburg ist die am besten erhaltene mittelalterliche Großstadt Deutschlands. ©Stadt Regensburg Bilddokumentation

Schließlich galt die Steinerne Brücke, die den idyllischen Stadtteil Stadtamhof mit der Regensburger Altstadt verbindet, im Mittelalter als ein echtes Weltwunder: Innerhalb von nur elf Jahren nahmen die beeindruckenden Rundbögen, die später zum Vorbild der berühmten Prager Karlsbrücke wurden, damals Gestalt an und brachten schon die Zeitgenossen zum Staunen. Gar nicht verfehlen kann man von hier den Regensburger Dom St. Peter, übrigens die einzige gotische Kathedrale Bayerns. Mit ihren weit sichtbaren Türmen ist die Kathedrale nicht nur der Mittelpunkt der Stadt, vor allem die jahrhundertealten bunten Glasfenster sind ein farbenprächtiger Blickfang, der im Gedächtnis bleibt.

Zeitzeugen aus dem Römerlager

Geschichte hautnah erleben lässt sich auch mit den „documenten“, die als Zeitzeugen durch die verschiedenen Epochen der Stadt führen. Beim Corona-tauglichen Outdoor-Sightseeing können Besucher so zum Beispiel in die Römerzeit abtauchen: Denn das Legionslager „Castra Regina“ mit seinen bis zu 6000 Soldaten und die ausgedehnte Lagervorstadt mit Läden, Villen, Heiligtümern und einer großen Therme haben in Regensburg ihre Spuren hinterlassen.

Durch die imposante “Porta Praetoria”,  die mit ihren knapp 2000 Jahren als eines der ältesten noch erhaltenen Bauwerke der Stadt gilt, strömten einst die Legionäre – heute können Teile des Originalportals an der Nordseite des Bischofshofs in der Straße „Unter den Schwibbögen“ besichtigt werden. Ebenfalls öffentlich und kostenlos zugänglich, wenn auch an einem ungewöhnlichen Ort, sind Relikte der mächtigen Legionslagermauer: Ein eindrucksvolles Stück der Römermauer wurde beim Bau des Parkhauses Dachauplatz freigelegt und konserviert, inzwischen wird der Bereich des antiken Römerkastells mit multimedialer Didaktik inszeniert.

Winterspaziergang durch Parks
und Museen

Aha-Momente in der Natur bietet dagegen ein Winterspaziergang durch einen der zahlreichen Regensburger Parks. Ob direkt nach der Ankunft am Hauptbahnhof, für den natürlich ein strenges Hygienekonzept besteht, oder als kleine Auszeit von den Sehenswürdigkeiten der Altstadt – die nächste Ruheoase ist nie weit entfernt. Zwischen verschneiten Bäumen und frostig glitzernden Grünflächen warten immer wieder kleine Überraschungen: Auf der Grieser Spitz oder im Inselpark schweift der Blick über die winterliche Donau, an der Fürst Anselm Allee und im Dörnbergpark beschwört der Stil englischer Landschaftsgärten vergangene Epochen herauf, während man im Stadt- und im Herzogspark an der frischen Luft der Regensburger Stadtgeschichte nachspürt.

Kulturinteressierte Städtereisende können sich auch den neuen „Kunstspaziergang“ vornehmen, der zu 15 der wohl spannendsten Museen und Galerien der Stadt führt. Neben der originellen Salongalerie artspace Erdel und dem Künstlerhaus Andreasstadel ist natürlich auch das Haus der bayerischen Geschichte (aktuell geschlossen) beim Rundgang vertreten.

Noch bis zum 7. Februar zeigt hier die sehenswerte Ausstellung „Tempo, Tempo – Bayern in den 1920ern“ anhand von Originalexponaten und raumgreifenden Medieninstallationen ein bewegtes Jahrzehnt zwischen Aufbruch und Umbruch, voller Tempo und Widersprüche. Eine Rückkehr in das hochmoderne Ausstellungshaus, das zu einem der „Must-See-Museen“ in Europa gekürt wurde, lohnt übrigens auch im Sommer: Voraussichtlich ab Juni 2021 wird hier die Bayerische Landesausstellung „Götterdämmerung II – Die letzten Monarchen“ zu sehen sein.

Regensburg Zuhause erleben

Ein besonderes Highlight im kommenden Frühjahr wird auch die neue Lauschtour: Per kostenloser App weist das Smartphone den Weg durch die Stadt, während der Audioguide kleine Geschichten über die Umgebung erzählt und die ein oder andere überraschende Entdeckung am Wegesrand bereithält.

Wer nicht so lange warten will, kann sich Regensburg in all seinen Facetten aber auch einfach direkt nach Hause holen. Ob Newsletter, Instagram oder Facebook, mit den digitalen Angeboten der Regensburg Tourismus GmbH verpasst man garantiert kein Aha-Erlebnis mehr. Und beim gemütlichen Schmökern im aktuellen Winter-Magazin, in der Broschüre „Kunstspaziergang“ und anderen Prospekten steigt nicht nur die Vorfreude, der nächste Städtetrip lässt sich auch gleich wunderbar planen – und das sogar nachhaltig.

Regensburg Tourismus GmbH

Tel.: 0941 / 507-4410
E-Mail: tourismus@regensburg.de

tourismus.regensburg.de




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Copyright-Titelbild: RTG

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